Mehr Speicher braucht das Land, der “Tank” wurde geboren
OSX86 auf Standard PC-Hardware
Bitte keine Flames oder böse Anwaltsbriefe. Ich bin im Besitzt von Orginal Apple-Hardware/Software. Insbesondere Apple 10.5 Leopard Lizensen. Ich betreibe dies aus reiner Neugier an der Technik und um meinen Wissensdurst über das schönste Klick’e'di’Klick Betriebssystem zu stillen.
Mein erster Hackintosh, “terraX” , Mac OS X 10.4.6 leistete nun über 2 Jahre wunderbare Server/Multimediadienste. Verschiedene Software verweigerte gegen den Schluss seines Daseins immer wieder ihre Dienste oder verlangten eine neuere Systemversionen und Leopad ist ja nun auch schon bei Version 10.5.3 (schon bald 10.5.4) angelangt. Verschiedene Test mit einem HP/Compaq NX7400 oder dem NC6400 Notebook und anderen diversen Mainboards, machten mich schon ganz “gigerig” auf den nächsten osx86 Apfel Marke Eigenbau.
TerraX, die Innereien:
- Asus Barbone A8 Vintage PH1 BB (Asus Mainboard P5GD1-VM/Vintage) (interne Grafikkarte GMA900, Firewire,6xUSB2, Sound onBoard, Netzwerk onBoard)
- Intel Celeron 4 2.6Ghz
- 2x512MB DDR Ram und 2x256MB DDR Ram
- 2×5 1/4″ DVD Brenner von LG Typ….
- 3.5″ 80GB SATA
Extern per USB2.0/Firewire 400 angeschlossen:
- Thecus Harwareraid 2×500 3.5″ SATA (inkl. Initialisierungs-BUG)
- Pyrogate 2x 200 3.5″ ATA HD per Firewire 400
- Pyrogate 2x 250 3.5″ SATA HD per USB2.0
- IceBOX 1x 500 3.5″ SATA per USB2.0
Mit dem installierten 10.4.6 Tiger hatte ich volle Hardwareunterstützung. Sound, Grafikkarte inkl. CoreImage,QuartzExtreme, Netzwerk, PS/2 Anschlüsse für Tastatur und Maus (das Geräte wurde an einer PS/2 KVM betrieben, deshalb ein wichtiges Feature). Einzig das Floppylaufwerk und die parallele Druckerschnittstelle blieben ohne Funktion.
Extern betreibe ich wie schon erwähnt, verschiedene Festplattengehäuse über USB2.0 oder Firewire. Ziel war es nun den Kabelsalat und die 100 Netzteile verschwinden zu lassen. Ein grosses Towergehäuse ( Chieftec Big Tower CA-01B, 6×5.25”+ 2×3.5” ext.,8×3.5”int ) stand per Zufall noch im Labor rum ( war einem Kunden zu gross und zu laut, lag wahrscheinlich an den 5 grossen Lüftern)
Die Hardware des “Tank” besteht aus folgenden Komponenten:
- Asus P5GD-VM Mainboard (onBoard Intel GMA900, Netzwerk, USB2, Sound, leider kein Firewire)
- Pentium 3Ghz HT
- 2GB DDR Ram
- 2x SATA 3.5″ 250GB (SoftwareRAID System)
- 2x SATA 3.5″ 750GB (SoftwareRAID Daten)
Da nun die internen 4 SATA Anschlüsse alle belegt sind, suchte ich nach einer kostengünstigen Erweiterungsmöglichkeit. Per Zufall fand ich in den HCL für das gewünschte System 10.5.2 einen Eintrag. Somit ging ich auf die Suche einer PCI-E Karte (1x) mit einem Silicon Image Chip SIL3132. Dafür gibt es einen Treiber (wenn auch Baujahr 2007, Version 1.5.16.0).
Gotcha, eine Manhattan SATA 300 PCI Express Card besass den SIL3132, Kostenpunkt knapp 70.– Schweizerfränkli. Gekauft, Tank runterfahren, Karte eingebaut inkl. Testfestplatte, Treiber installiert.
Päng, ich traute meinen Augen nicht. Die neue Testfestplatte wurde sofort angezeigt. “Heiligsblechle”. So macht das IT-Leben Spass. Maschine runterfahren und die richtigen Platten anschliessen. Neustart…………
Kernel-Panic… grrrrrrrrr
Es wäre doch zu schön, zu einfach, zu murphy’los gewesen. Wieder etwas Recherche angesagt. Fundstück 1, Fundstück 2, Fundstück 3, ohne Lösung.
Somit musste ich die Installation Hardwareseitig sowie auch Treibertechnisch rückgängig machen.
Neustart (per Resetknopf), Bootmenu F8, mit Parameter -s starten, Platte prüfen, mit schreibberechtigung neu mounten und die faule Extensions wegschieben:
/sbin/fsck -fy
/sbin/mount -uw /
mv /System/Library/Extensions/SiliconImage3132r5.kext /
reboot
Schliesslich brauche ich/wir (die ganze Familie bezieht ihre Daten per iTunes/VLC/Shares von diesem Server, oder wie erklähre ich meinen Kindern, das momentan keine Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen per iTunes hörbar sind) den Server.
Mit beruhigten Kindern lässt sich besser über das Problem nachdenken. Es hat einen Jumper auf der Karte um das RAID-Bios ein/aus zu schalten. mhhhhh ein Test wäre es wert, dachte ich mir. Aber diesesmal beschloss ich den alten “TerraX” mit einer identischen Installation aufzusetzen und darin die SATA-Karte zu testen.
Bingo, System läuft (auch nach einem Neustart) stabil und erkennt die angeschlossenen Festplatten.
Ich habe nun wieder 2 interne SATA Schnittstellen um meinen Platzhunger zu tilgen.
Zwei Probleme waren aber noch nicht gelöst.
- onBoard Sound tot (ein Leben ohne Sound, nööö)
- onBoard Intel GMA900 ohne QuartzExtreme (somit kein Coverflow/Frontrow)
Das erste konnte ich mit einer externen Xmod Soundkarte von Creative lösen, die hatte ich ja bereits für den HP NX7400 für osx86 gekauft.Das Problem mit der GMA900 löste ich auf die gleiche Art. Was nicht passt wird passend gemacht. Eine NVIDIA Karte musste her. Ich entschied mich nach längerer Recherche in den 1000 Foren und Hackintoshsites für eine Gigabyte NX85t51, es ist eine 8500GT mit 512 MB Videoram für 95.– Franken. Per NVinject wurde die Karte erkannt inkl. voller Unterstützung der 512MB.
Hinweis, wie mache ich die NVinject Einstellungen wieder rückgängig (bluescreen, flackern, Auflösung umstellen = Hänger)
booten mit -s Flag
/sbin/fsck -fy
/sbin/mount -uw /
rm -fr /System/Library/Extensions/NV*
rm -fr /System/Library/Extensions/GeForce*
rm -f /System/Library/Extensions.mkext
rebootboot mit Flag -f
Update: Werde eine neuere Variante mit EFI v8 testen.
Hier noch eine Liste aller Bootparameter.
Jetzt wäre noch eine 1000 Mbit Netzanbindung schön. Intel E1000 Karten sollten ohne Probleme laufen.
gesagt, getan. Update: Die Karte verursacht in regelmässigen Abständen “Hänger”. Ist bis auf weiteres disabled.
Wer sich auch vom Hackintoshfieber anstecken lassen will, empfehle ich folgende Lektüre, diese Website, diese und die hier.
Möge das EFI mit euch sein.








