Die Macht der Canon’ne

June 6th, 2008 No Comments »

Kleine Anleitung für den Druck unter Linux/MacOS X an der Berufsfachschule BBB.

  1. Cups und Samba müssen installiert sein
  2. Eintrag in /etc/hosts (Die Namensauflösung funktionniert nicht immer sauber, deshalb der statische Eintrag)
  3. 192.168.10.10   print1.bbbaden.local print1
  4. evt. Eintrag in /etc/samba/smb.conf
  5. [global]
    
    ## Browsing/Identification ###
    
    # Change this to the workgroup/NT-domain name your Samba server will part of
       workgroup = bbbaden.local
  6. Download der Druckerbeschreibungsdatei des Canon Druckers iR c 3170
    cnr317cg1ppd
  7. Zugriff auf die Cups Konfigurationsseite mit http://localhost:631/



  8. Drucker hinzufügen

  9. Anschlusstyp auswählen “Windows Printer via Samba”

  10. Geräteadresse eingeben smb://user.name:geheim@print1.bbbaden.local/mfp_standard_ps

  11. Auswahl der Druckerbeschreibungsdatei cnr317cg1ppd
  12. Testen und Fertig

Mini-Notebook HP 2133

June 6th, 2008 No Comments »

links H 2133 und rechts ein Macbook 13" black

Kleines feines Subnotebook HP 2133 ohne Windo** aber mit UNIX

Neidisch blickte ich schon mehrmals auf gewisse Besitzer eines Asus EEEEEEEEEE PC (hier hat es noch diverse Detailfotos inkl. Vergleich mit dem Asus Eee PC). Mangels Zaschter durfte dieses Spielzeug aber nicht in meine Sammlung eintretten (mann spart ja für das neue iPhone 2.0).

Trotzdem hatte ich gestern und heute das Vergnügen einen anderen Vertreter der Subnoteboobklasse auszutesten (Danke HPV).

Schon der erste optische Eindruck ist hervorragend, kein “billiges” schwarzes Kunstgehäuse ala ASUS, sondern eine schöne silbermetalick schimmernde Verpackung.

Eine kleine grünrote Etikette entlockte mir aber gleich ein erstes Schmunzeln. SUSE Linux Enterprise von Novell ist vorinstalliert. Naja ist schon lange her meine SUSE-Zeit (war noch zu Zeiten von 4.3 und Yast 1.0), aber lassen wir uns mal überraschen.

Ein sanftes anscheiben des PowerON Schiebers lässt deutlich die 120GB Festplatte anspringen und liefert prompt den BIOS Prompt (F9 für Bootdevice) .Recht zügig startet der Bootvorgang, so schnell das ich am Anfang nicht die Möglichkeit hatte den Savemode auszuwählen. Ist aber schnell im Grub geändert (/boot/grub/menu.lst = timeout=10). Arghhhl Würgelll Grummmschel, das vorinstallierte SUSE ist recht lieblos aufgesetzt. Die grafische Oberfläche wurde auf 1024×600 eingestellt. Obwohl das kleine Display bis zu 1280×768 schafft.

Der erste Stolperstein war aber der Netzzugang. An der BBB werden alle Netzzugriffe mittels 802.1x über Kabel, vor unberechtigtem Zugriff abgeschottet. So musste ein funktionnierender wpa_supplicant benutzt werden. Sollte auch kein Problem sein, wurde schon X-Mal von mir eingerichtet. Aber SUSE oder meiner Dummheit sei Dank, war dies ein weniger glückliches Unterfangen. Sollte es jemals jemanden interessieren, kann ich darüber gerne Auskunft geben: z.B. ein sauberes erneuern der IP funktionnierte unter Schrümmel-SUSE nur mit

dhcpcd -k eth0

dhcpcd -n eth0

Es funktionnierte mal und mal wieder nicht….. Jedenfalls konnte ich dem Besitzer HPV diese unzuverlässige Installation nicht zumuten. Hier noch der Beweiss das ich es wirklich zeitweise hinbekommen habe.

Als eingefleischter Debian/Ubuntu-User wusste ich, das ab Ubuntu 8.04 eine einfache GUI-bassierende Anmeldung möglich war. So konnte ich das scripten und das extrem komplizierte (für nicht promovierte, nicht ETH-Abgänger) Konsolenturnen beiseite lassen.

Ich hatte zwei Möglichkeiten.

  1. Ubuntu 8.04 Desktop anpassen von Hand
  2. MinBUNTU ohne OpenOffice aber mit 3d-via Treiber

Ich entschied mich für den Standard Ubuntu-Weg. Die Webseite der MinBUNTU Distribution ist noch im Aufbau und allgemein hatte es sehr spärliche Informationen darüber.

Für eine Installation mit der grafischen Oberfläche ist noch ein zusätzlicher Startparameter nötig:

xforcevesa

Muss mittels F6 bei der Ubuntu-Installation eingegeben werden. Sonst hört man die bekannte Ubuntumelodie aber sieht nichts 8-) .

Mehr oder weniger “Ratz Fatz” ging die Installation von dannen und während es installierte konnte ich bereits den 802.1x Zugang mit der GUI testen und es lief auf Anhieb.

Kurz und bündig. Solltet ihr das Glück oder die Moneten für dieses HP 2133 aufbringen, lohnt sich eine Neuinstallation mit Ubuntu.

Ein Apfel will ins Fenster

September 27th, 2007 No Comments »

Arghhlll grmmmmml.

Einfache Problemstellung: Ein Apfel möchte sich an einem Windows 2003 Share anmelden oder besser gesagt verbinden. Im Finder, Gehe zu, mit Server verbinden.. und Share eingeben:

smb://saturn/roger.stellrecht$

Alles was ich bekomme ist ein sich immer drehendes Regenbogenrad. :-( KosmaShiva, das gleiche klappt zu Hause (Linux-Fileserver mit Samba) wunderbar.

iTerm starten und einmal mit der CLI testen

neo:~ case$ smbclient -U roger.stellrecht -L saturn
Password:
session setup failed: NT_STATUS_LOGON_FAILURE

.. auch kein Erfolg.

Komischerweise funktionniert der oben genannte Befehl auf meiner Linux,-Maschine. mhhh, mal sehen welche smbclient Version im Einsatz ist:

linux/Debian 4.0: 3.0.21
osx 10.4.10: 3.0.10
Auf der Linux-Notebook habe ich im smb.conf einen Eintrag der Domäne endeckt. Komisch, die hatte ich nie eingegeben. Vielleicht hilft das ja.

neo:~ case$ smbclient -Wbbbaden.local -U roger.stellrecht -L saturn
Password:
Domain=[BBBADEN] OS=[Windows Server 2003 3790 Service Pack 2] Server=[Windows Server 2003 5.2]
……..


jupiiii es funx…

Was man so alles anschaut zu diesem Thema:

How to mount a Windows shared folder

sharepoints

Another fix for Windows 2003 share mounting

Controlling Access to a Windows Share Point or Shared Folder

Windows 2000 SFM

Mac OS X Consoliero Referenz

OS X in ein AD Schema einfügen

NT Domain Manager Sicherheit mit Samba nutzen

Als ich meine geglückten Konsolenversuche mit einem breiten Grinsen an meinem Arbeitsort bekannt gab, wurde ich darauf hingewiesen das es auch noch “click e di click” Anwender gibt. Die sich nicht mit einer Konsolenlösung zufrieden geben. Per Zufall bin ich heute auf die Lösung gestosen:

muCommander

Zitat:

muCommander is a lightweight, cross-platform file manager featuring a Norton Commander style interface and running on any operating system with Java support (Mac OS X, Windows, Linux, *BSD, Solaris…).
 
Here’s a non-exaustive list of what you’ll find:
check Virtual filesystem with local volumes, FTP, SFTP, SMB, NFS, HTTP and Bonjour support
check Quickly copy, move, rename files, create directories, email files…
check Browse, create and uncompress ZIP, TAR, GZip, BZip2, ISO/NRG, AR/Deb and LST archives
check ZIP files can be modified on-the-fly, without having to recompress the whole archive
check Universal bookmarks and credentials manager
check Multiple windows support
check Full keyboard access
check Highly configurable
check Free Software
check Available in 18 languages : American & British English, French, German, Spanish, Czech, Simplified & Traditional Chinese, Polish, Hungarian, Russian, Slovenian, Romanian, Italian, Korean, Brazilian Portuguese, Dutch and Slovak

8-) viele haben vielleicht noch so Namen wie NortonCommader, TotalCommander, etc. im Kopf. Diese werden Ihre wahre Freude an diesem Tool bekommen und das gute daran, die SMB Verbindungen klappen 1A.

Compaq nx7400

August 16th, 2007 No Comments »

Mein neues Arbeitsgerät ist ein Compaq nx7400, mit einem wunderschönen grossem 1680×1050 Display (hätte ich auch gerne in meinem kleinen schwarzen 13″ Öpfeli). Doch irgendwie mochte meine Debian 4.0 Installation nur 1280×1024 erkennen. Nach kurzem geGoogle findet man doch verschiedene Hinweise, linux on hp nx7400, auto915resolution fix,

Somit lässt sich nach der Installation des 915resolution Package mit dem Befehl:

915resolution 50 1680 1050 32

und einem erzwungenen X-Server Neustart (ctrl+alt+BACKSPACE), die volle Auflösung am Screen geniessen. Leider ist diese Einstellungen nach einem Neustart wieder verlohren. Doch im

/etc/default/915resolution

kann es fix eingetragen werden.

Schön das ich nun im X so viele Fenster plazieren kann und mich darin verliehren kann. Doch was ist mit meiner Textconsole (ALT+F1…..ALT+F5) ? Diese trümmert noch immer mit klotzigen 640×480 rum. Schön wäre eine 1280×1024 Auflösung. Dies funktionniert mit der Übergabe der Framebuffereinstellung beim Systemboot z.B. VGA=795.

Ein kleiner Zusatzeintrag in der /boot/grub/menu.lst Datei:

title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-4-486
root (hd0,2)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18-4-486 root=/dev/sda3 ro vga=795
initrd /boot/initrd.img-2.6.18-4-486
savedefault

und den grub neu installieren mit:

grub-install /dev/sda

Die VGA Codes der verschiedenen Framebuffer sind folgende:

NB couleurs 640×480 800×600 1024×768 1280×1024 1600×1200
256 769 771 773 775 796
32 768 784 787 790 793 797
65 536 785 788 791 794 798
16.8M 786 789 792 795 799