Mehr Speicher braucht das Land, der “Tank” wurde geboren

June 26th, 2008 1 Comment »

OSX86 auf Standard PC-Hardware

Bitte keine Flames oder böse Anwaltsbriefe. Ich bin im Besitzt von Orginal Apple-Hardware/Software. Insbesondere Apple 10.5 Leopard Lizensen. Ich betreibe dies aus reiner Neugier an der Technik und um meinen Wissensdurst über das schönste Klick’e'di’Klick Betriebssystem zu stillen.

Mein erster Hackintosh, “terraX” , Mac OS X 10.4.6 leistete nun über 2 Jahre wunderbare Server/Multimediadienste. Verschiedene Software verweigerte gegen den Schluss seines Daseins immer wieder ihre Dienste oder verlangten eine neuere Systemversionen und Leopad ist ja nun auch schon bei Version 10.5.3 (schon bald 10.5.4) angelangt. Verschiedene Test mit einem HP/Compaq NX7400 oder dem NC6400 Notebook und anderen diversen Mainboards, machten mich schon ganz “gigerig” auf den nächsten osx86 Apfel Marke Eigenbau.

TerraX, die Innereien:

  1. Asus Barbone A8 Vintage PH1 BB (Asus Mainboard P5GD1-VM/Vintage) (interne Grafikkarte GMA900, Firewire,6xUSB2, Sound onBoard, Netzwerk onBoard)
  2. Intel Celeron 4 2.6Ghz
  3. 2×512MB DDR Ram und 2×256MB DDR Ram
  4. 2×5 1/4″ DVD Brenner von LG Typ….
  5. 3.5″ 80GB SATA

Extern per USB2.0/Firewire 400 angeschlossen:

  1. Thecus Harwareraid 2×500 3.5″ SATA (inkl. Initialisierungs-BUG)
  2. Pyrogate 2x 200 3.5″ ATA HD per Firewire 400
  3. Pyrogate 2x 250 3.5″ SATA HD per USB2.0
  4. IceBOX 1x 500 3.5″ SATA per USB2.0

Mit dem installierten 10.4.6 Tiger hatte ich volle Hardwareunterstützung. Sound, Grafikkarte inkl. CoreImage,QuartzExtreme, Netzwerk, PS/2 Anschlüsse für Tastatur und Maus (das Geräte wurde an einer PS/2 KVM betrieben, deshalb ein wichtiges Feature). Einzig das Floppylaufwerk und die parallele Druckerschnittstelle blieben ohne Funktion.

Extern betreibe ich wie schon erwähnt, verschiedene Festplattengehäuse über USB2.0 oder Firewire. Ziel war es nun den Kabelsalat und die 100 Netzteile verschwinden zu lassen. Ein grosses Towergehäuse ( Chieftec Big Tower CA-01B, 6×5.25”+ 2×3.5” ext.,8×3.5”int ) stand per Zufall noch im Labor rum ( war einem Kunden zu gross und zu laut, lag wahrscheinlich an den 5 grossen Lüftern)

Die Hardware des “Tank” besteht aus folgenden Komponenten:

  1. Asus P5GD-VM Mainboard (onBoard Intel GMA900, Netzwerk, USB2, Sound, leider kein Firewire)
  2. Pentium 3Ghz HT
  3. 2GB DDR Ram
  4. 2x SATA 3.5″ 250GB (SoftwareRAID System)
  5. 2x SATA 3.5″ 750GB (SoftwareRAID Daten)

Da nun die internen 4 SATA Anschlüsse alle belegt sind, suchte ich nach einer kostengünstigen Erweiterungsmöglichkeit. Per Zufall fand ich in den HCL für das gewünschte System 10.5.2  einen Eintrag. Somit ging ich auf die Suche einer PCI-E Karte (1x) mit einem Silicon Image Chip SIL3132. Dafür gibt es einen Treiber (wenn auch Baujahr 2007, Version 1.5.16.0).

Gotcha, eine Manhattan SATA 300 PCI Express Card besass den SIL3132, Kostenpunkt knapp 70.– Schweizerfränkli. Gekauft, Tank runterfahren, Karte eingebaut inkl. Testfestplatte, Treiber installiert.

Päng, ich traute meinen Augen nicht. Die neue Testfestplatte wurde sofort angezeigt. “Heiligsblechle”. So macht das IT-Leben Spass. Maschine runterfahren und die richtigen Platten anschliessen. Neustart…………

Kernel-Panic… grrrrrrrrr :-(

Es wäre doch zu schön, zu einfach, zu murphy’los gewesen. Wieder etwas Recherche angesagt. Fundstück 1, Fundstück 2, Fundstück 3, ohne Lösung.

Somit musste ich die Installation Hardwareseitig sowie auch Treibertechnisch rückgängig machen.

Neustart (per Resetknopf), Bootmenu F8,  mit Parameter -s starten, Platte prüfen, mit schreibberechtigung neu mounten und die faule Extensions wegschieben:

/sbin/fsck -fy

/sbin/mount -uw /

mv /System/Library/Extensions/SiliconImage3132r5.kext /

reboot

Schliesslich brauche ich/wir (die ganze Familie bezieht ihre Daten per iTunes/VLC/Shares von diesem Server, oder wie erklähre ich meinen Kindern, das momentan keine Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen per iTunes hörbar sind) den Server.

Mit beruhigten Kindern lässt sich besser über das Problem nachdenken. Es hat einen Jumper auf der Karte um das RAID-Bios ein/aus zu schalten. mhhhhh ein Test wäre es wert, dachte ich mir. Aber diesesmal beschloss ich den alten “TerraX” mit einer identischen Installation aufzusetzen und darin die SATA-Karte zu testen. 8-)

Bingo, System läuft (auch nach einem Neustart) stabil und erkennt die angeschlossenen Festplatten.

Ich habe nun wieder 2 interne SATA Schnittstellen um meinen Platzhunger zu tilgen.

Zwei Probleme waren aber noch nicht gelöst.

  1. onBoard Sound tot (ein Leben ohne Sound, nööö)
  2. onBoard Intel GMA900 ohne QuartzExtreme (somit kein Coverflow/Frontrow)

Das erste konnte ich mit einer externen Xmod Soundkarte von Creative lösen, die hatte ich ja bereits für den HP NX7400 für osx86 gekauft.Das Problem mit der GMA900 löste ich auf die gleiche Art. Was nicht passt wird passend gemacht. Eine NVIDIA Karte musste her. Ich entschied mich nach längerer Recherche in den 1000 Foren und Hackintoshsites für eine Gigabyte NX85t51, es ist eine 8500GT mit 512 MB Videoram für 95.– Franken. Per NVinject wurde die Karte erkannt inkl. voller Unterstützung der 512MB.

Hinweis, wie mache ich die NVinject Einstellungen wieder rückgängig (bluescreen, flackern, Auflösung umstellen = Hänger)

booten mit -s Flag

/sbin/fsck -fy

/sbin/mount -uw /

rm -fr /System/Library/Extensions/NV*
rm -fr /System/Library/Extensions/GeForce*
rm -f /System/Library/Extensions.mkext
reboot

boot mit Flag -f

Update: Werde eine neuere Variante  mit EFI v8 testen.

Hier noch eine Liste aller Bootparameter.

Jetzt wäre noch eine 1000 Mbit Netzanbindung schön. Intel E1000 Karten sollten ohne Probleme laufen. 8-) gesagt, getan. Update: Die Karte verursacht in regelmässigen Abständen “Hänger”. Ist bis auf weiteres disabled.

Wer sich auch vom Hackintoshfieber anstecken lassen will, empfehle ich folgende Lektüre, diese Website, diese und die hier.

Möge das EFI mit euch sein.

Die Macht der Canon’ne

June 6th, 2008 No Comments »

Kleine Anleitung für den Druck unter Linux/MacOS X an der Berufsfachschule BBB.

  1. Cups und Samba müssen installiert sein
  2. Eintrag in /etc/hosts (Die Namensauflösung funktionniert nicht immer sauber, deshalb der statische Eintrag)
  3. 192.168.10.10   print1.bbbaden.local print1
  4. evt. Eintrag in /etc/samba/smb.conf
  5. [global]
    
    ## Browsing/Identification ###
    
    # Change this to the workgroup/NT-domain name your Samba server will part of
       workgroup = bbbaden.local
  6. Download der Druckerbeschreibungsdatei des Canon Druckers iR c 3170
    cnr317cg1ppd
  7. Zugriff auf die Cups Konfigurationsseite mit http://localhost:631/



  8. Drucker hinzufügen

  9. Anschlusstyp auswählen “Windows Printer via Samba”

  10. Geräteadresse eingeben smb://user.name:geheim@print1.bbbaden.local/mfp_standard_ps

  11. Auswahl der Druckerbeschreibungsdatei cnr317cg1ppd
  12. Testen und Fertig

Mini-Notebook HP 2133

June 6th, 2008 No Comments »

links H 2133 und rechts ein Macbook 13" black

Kleines feines Subnotebook HP 2133 ohne Windo** aber mit UNIX

Neidisch blickte ich schon mehrmals auf gewisse Besitzer eines Asus EEEEEEEEEE PC (hier hat es noch diverse Detailfotos inkl. Vergleich mit dem Asus Eee PC). Mangels Zaschter durfte dieses Spielzeug aber nicht in meine Sammlung eintretten (mann spart ja für das neue iPhone 2.0).

Trotzdem hatte ich gestern und heute das Vergnügen einen anderen Vertreter der Subnoteboobklasse auszutesten (Danke HPV).

Schon der erste optische Eindruck ist hervorragend, kein “billiges” schwarzes Kunstgehäuse ala ASUS, sondern eine schöne silbermetalick schimmernde Verpackung.

Eine kleine grünrote Etikette entlockte mir aber gleich ein erstes Schmunzeln. SUSE Linux Enterprise von Novell ist vorinstalliert. Naja ist schon lange her meine SUSE-Zeit (war noch zu Zeiten von 4.3 und Yast 1.0), aber lassen wir uns mal überraschen.

Ein sanftes anscheiben des PowerON Schiebers lässt deutlich die 120GB Festplatte anspringen und liefert prompt den BIOS Prompt (F9 für Bootdevice) .Recht zügig startet der Bootvorgang, so schnell das ich am Anfang nicht die Möglichkeit hatte den Savemode auszuwählen. Ist aber schnell im Grub geändert (/boot/grub/menu.lst = timeout=10). Arghhhl Würgelll Grummmschel, das vorinstallierte SUSE ist recht lieblos aufgesetzt. Die grafische Oberfläche wurde auf 1024×600 eingestellt. Obwohl das kleine Display bis zu 1280×768 schafft.

Der erste Stolperstein war aber der Netzzugang. An der BBB werden alle Netzzugriffe mittels 802.1x über Kabel, vor unberechtigtem Zugriff abgeschottet. So musste ein funktionnierender wpa_supplicant benutzt werden. Sollte auch kein Problem sein, wurde schon X-Mal von mir eingerichtet. Aber SUSE oder meiner Dummheit sei Dank, war dies ein weniger glückliches Unterfangen. Sollte es jemals jemanden interessieren, kann ich darüber gerne Auskunft geben: z.B. ein sauberes erneuern der IP funktionnierte unter Schrümmel-SUSE nur mit

dhcpcd -k eth0

dhcpcd -n eth0

Es funktionnierte mal und mal wieder nicht….. Jedenfalls konnte ich dem Besitzer HPV diese unzuverlässige Installation nicht zumuten. Hier noch der Beweiss das ich es wirklich zeitweise hinbekommen habe.

Als eingefleischter Debian/Ubuntu-User wusste ich, das ab Ubuntu 8.04 eine einfache GUI-bassierende Anmeldung möglich war. So konnte ich das scripten und das extrem komplizierte (für nicht promovierte, nicht ETH-Abgänger) Konsolenturnen beiseite lassen.

Ich hatte zwei Möglichkeiten.

  1. Ubuntu 8.04 Desktop anpassen von Hand
  2. MinBUNTU ohne OpenOffice aber mit 3d-via Treiber

Ich entschied mich für den Standard Ubuntu-Weg. Die Webseite der MinBUNTU Distribution ist noch im Aufbau und allgemein hatte es sehr spärliche Informationen darüber.

Für eine Installation mit der grafischen Oberfläche ist noch ein zusätzlicher Startparameter nötig:

xforcevesa

Muss mittels F6 bei der Ubuntu-Installation eingegeben werden. Sonst hört man die bekannte Ubuntumelodie aber sieht nichts 8-) .

Mehr oder weniger “Ratz Fatz” ging die Installation von dannen und während es installierte konnte ich bereits den 802.1x Zugang mit der GUI testen und es lief auf Anhieb.

Kurz und bündig. Solltet ihr das Glück oder die Moneten für dieses HP 2133 aufbringen, lohnt sich eine Neuinstallation mit Ubuntu.